Schulpartnerschaften

ie Schulpartnerschaft zwischen dem Collège Jean Tabi in Yaoundé und der Winterhuder Reformschule in Hamburg entstand im Jahr 2010, die damaligen Projektleiter waren Jean-Léopold Leumassi in Yaoundé und Kirsten Böttger in Hamburg.

Die gemeinsame Projektarbeit in Kamerun und in Deutschland sollte – neben einer interkulturellen und landeskundlichen Ausrichtung – vor allem ökologisch orientiert sein. Hier bestimmten die Schülerinnen und Schüler selbst, in welche Richtung es gehen sollte: Müllverwertung, Klimaschutz, ökologische Landwirtschaft, erneuerbare Energiequellen am Beispiel der Solarenergie oder ökologische Aspekte in der Schule. Natürlich ging es auch um das Alltagsleben von Jugendlichen in Deutschland und Kamerun.

Inzwischen haben Luc Mballa in Yaoundé und Heino Schäfer in Hamburg die Projektleitung übernommen. Herzstück der gemeinsamen Projektarbeit bildet nach wie vor das Solarprojekt. Aufgrund der engen Anbindung an das Internationale Profil der gymnasialen Oberstufe der Winterhuder Reformschule entstanden weitere Projektthemen, wie beispielsweise das Projekt Kolonialismus.

Im Januar 2017 reisten 10 Schülerinnen und Schüler der Winterhuder Reformschule zum Gegenbesuch in das Collège Jean Tabi in Yaoundé.

WorldCafé1

 

 

WorldCafé2

 

 

 

 

 

 

Der interkulturelle Austausch war deshalb besonders intensiv, weil die Teilnehmer*innen an drei großen Schulfeiern teilnahmen; Höhepunkt war das alljährliche Fest « Retour aux sources », bei dem sich die kamerunischen Schüler*innen in ihren jeweiligen regionalen Gemeinschaften Kameruns mit traditionellen Tänzen und Gesängen präsentierten. Anlässlich des Schulfestes fand auch ein interessantes Gespräch mit dem Minister für Hochschulbildung statt:

Gespräch mit Minister