Schulpartnerschaften

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Collège Jean Tabi in Yaoundé und der Winterhuder Reformschule in Hamburg entstand im Jahr 2010, die damaligen Projektleiter waren Jean-Léopold Leumassi in Yaoundé und Kirsten Böttger in Hamburg.

Die gemeinsame Projektarbeit in Kamerun und in Deutschland sollte – neben einer interkulturellen und landeskundlichen Ausrichtung – vor allem ökologisch orientiert sein. Hier bestimmten die Schülerinnen und Schüler selbst, in welche Richtung es gehen sollte: Müllverwertung, Klimaschutz, ökologische Landwirtschaft, erneuerbare Energiequellen am Beispiel der Solarenergie oder ökologische Aspekte in der Schule. Natürlich ging es auch um das Alltagsleben von Jugendlichen in Deutschland und Kamerun.

Inzwischen haben Luc Mballa in Yaoundé und Heino Schäfer in Hamburg die Projektleitung übernommen. Herzstück der gemeinsamen Projektarbeit bildet nach wie vor das Solarprojekt. Aufgrund der engen Anbindung an das Internationale Profil der gymnasialen Oberstufe der Winterhuder Reformschule entstanden weitere Projektthemen, wie beispielsweise das Projekt Kolonialismus.

 

Erste Schritte aufdem Weg zu einer Schulpartnerschaft planen zurzeit das Lycée de Nylon Ndogpassi in Douala und die Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg. Dazu gab es bereits ein Delegationstreffen im April 2014 in Douala und weitere konzeptionelle Vorbereitungen im Schuljahr 2014/ 2015.