Vernetzung über Grenzen hinweg: Ein interkultureller Schulaustausch zwischen Hamburg (Deutschland) und Bafoussam (Kamerun)
Ziel des Programms war es, unsere sprachlichen, historischen und kulturellen Kenntnisse zu vertiefen und gleichzeitig die Integration in einem internationalen Umfeld zu fördern. In Bafoussam waren wir in einem gemeinsamen Haus und in Hamburg in Gastfamilien untergebracht, was den kulturellen und sprachlichen Austausch sowie den Dialog zwischen den Teilnehmer*innen erleichterte. Während der Austauschbegegnungen haben wir viel gelernt, insbesondere durch die verschiedenen Ausflüge zu Museen, Rathäusern und auch Universitäten. Wir haben viele interkulturelle Erfahrungen machen können. Dieser Austausch war geprägt von den schönen gemeinsam verbrachten Momenten, sei es am Tisch, bei Spielen, Ausflügen, mit den Familien oder einfach nur zu zweit. Die Zeit in Hamburg und Bafoussam ermöglichte es uns, neue Lebensweisen, neue kulturelle Werte, neue Gewohnheiten zu entdecken und vor allem die Fremdsprache Deutsch weiter zu lernen. Neben all den oben genannten Vorteilen ermöglichte uns dieses Programm auch, uns in eine andere Realität hineinzuversetzen und unsere Familien kennenzulernen. Dieses Programm ist und bleibt für mich eine außergewöhnliche Erfahrung voller Entdeckungen, Austausch und wunderbarer Begegnungen, die mir für immer in guter Erinnerung bleiben werden.
Wir alle haben unsere Ferien sehr genossen, dank dieses Austauschs. Ich persönlich war sehr glücklich, daran teilzunehmen, weil ich neue Leute kennengelernt habe und eine neue Kultur und Lebensweise entdeckt. In meiner Gastfamilie habe ich mich sehr wohl gefühlt und zwei unvergessliche Wochen mit wunderbaren Menschen verbracht. Die Stadt, in der man lebt, ist sehr schön und sauber. Es war auch schön, neue Leute in unserem Land, unserer Stadt und unserer Schule willkommen zu heißen, besonders in meiner Familie. Allerdings hatten wir einige Schwierigkeiten wegen der Sprache und ich persönlich fand beide Aufenthalte zu kurz. Es war aber insgesamt eine großartige Erfahrung für mich.
Es freut uns sehr, dass wir mit unserem Projekt bis zu diesem Punkt gekommen sind. Die Schüler*innen haben einen Einblick in das Leben in Deutschland oder in Kamerun bekommen, und zwar durch die Arbeit mit dem Thema „On est ensemble“. Sie haben durch Generationeninterviews Informationen aus der Vergangenheit recherchiert. In Gesprächen haben sie die Gegenwart erforscht. Sie haben zusammen in die Zukunft geschaut, und zwar durch die Arbeit mit dem Thema „Unsere Perspektiven“. Jetzt können sie wirklich zusammenwachsen. All dies konnte erfolgen dank der Vorkehrungen, die die Winterhuder Reformschule getroffen hatte. Wir danken herzlich dafür. Ein besonderer Dank geht an die Eltern und die Partnerorganisationen. Wir versprechen, uns weiter einzubringen, damit auch zukünftig Austauschbegegnungen stattfinden können.