5. Kameruntag am 31. August 2018 am Landesinstitut Hamburg

Am 31. August fand zum fünften Mal der Kameruntag am Landesinstitut Hamburg statt. Mit einer rund 20köpfigen Delegation aus Kamerun wurden folgenden Workshops für rund 250 Schülerinnen und Schüler angeboten:

 

1.  Schulalltag in Kamerun

2.  Deutsch-Kamerunische Geschichte

3.  Musik und Tänze aus Kamerun

4.  Kamerun: Land und Leute

5.  Essgewohnheiten in Kamerun

6.  Glaube und Religion in Kamerun

7.  Jugendliche in Kamerun

8.  Vorbilder und Idole

Juniormultiplikator*innen vom 15.08. bis zum 01.09.2018 in Hamburg

Nach einer fast dreijährigen Ausbildungsphase reiste die Gruppe der Juniormultiplikator*innen im August für zwei Wochen nach Deutschland, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen Netzwirkung e.V. und EduNeC zu stärken. Alle Teilnehmenden reisten mit eigenen Konzeptideen nach Hamburg und nahmen intensive Kontakte zu Hamburger Kolleg*innen und Institutionen auf. Außerdem fanden Exkursionen nach Lübeck und nach Berlin statt.

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Fünfter Schulaustausch Winterhuder Reformschule – Collège Jean Tabi begonnen

Mit der Reise von 11 Schülerinnen und Schülern der Winterhuder Reformschule nach Yaoundé ist der fünfte Austausch beider Schulen eröffnet. Die Gruppen arbeiten im Projekt über verschiedene interkulturelle Themen und erstellen speziell eine Dokumentation zur geplanten Photovoltaik-Anlage am Collège Jean Tabi. Am Ende der Begegnungsreise werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das neue Schuljahr am Collège eröffnen. Im Juni des kommenden Jahres begrüßen die HamburgerInnen dann ihre Tandem-PartnerInnen in Hamburg. Tagesberichte sind hier zu finden (Link: https://www.sts-winterhude.de/kamerun-blog).

Kribi

Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

Das aktuelle Schuljahr neigt sich dem Ende und zehn Hamburger Lehrkräfte freuen sich bereits auf das Ende der Sommerferien. Die Erklärung dafür ist einfach: Alle 20 Bildungsfahrtler*innen der Bildungsfahrt nach Ebolowa im Oktober 2017 wünschen sich eine Fortführung der Projektarbeit in Hamburg.
Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 soll daher das gemeinsame Projekt zur kolonialen Vergangenheit Deutschlands in Kamerun in der Hansestadt fortgeführt werden. Dazu muss ein Rückbesuch der kamerunischen Lehrerkolleg*innen organisiert werden. Um den Rückbesuch und die damit verbundene Projektarbeit zu realisieren, benötigt es jedoch noch finanzieller Unterstützung zur Deckung der Kosten der Austauschbegegnung: Transportkosten für die Kameruner Lehrkräfte, Projektmaterialien sowie Gelder für kulturpolitische Aktivitäten.
Wir danken der GEW für die Unterstützung dieser Austauschbegegnung!  GEW-Logo_Calibri_Pfad_allgemein_2014_4c_RZ 2
Eine Unterstützung dieser Bildungsfahrt ist jetzt auch bequem online durch die Crowdfunding Plattform Betterplace möglich:
Herzlichen Dank vorab!
P. S. Die Kosten für Reise, Verpflegung und Unterbringung der deutschen Lehrkräfte werden von ihnen selbst getragen.

Neue Ausschreibung für die Bildungsfahrt nach Mbalmayo in Kamerun im Oktober 2018

Die Vorbereitungen für die nächste Bildungsfahrt im Oktober 2018 sind in vollem Gange. In Kamerun und in Deutschland laufen zurzeit die Bewerbungsverfahren. In Hamburg hat am 15. Mai eine erste Informationsveranstaltung mit rund 40 interessierten Referendarinnen und Referendaren stattgefunden.

Hier die Bewerbungsfristen:

- In Hamburg können sich interessierte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst bis zum 1. Juni schriftlich bewerben.

In beiden Ländern werden Bewerbungskommissionen die Bewerbungen sichten und nach festgelegten Kriterien die Teilnehmenden auswählen.

Die erste Austauschphase wird zunächst per Internet verlaufen, in der zweiten Austauschphase werden die Kolleginnen und Kollegen aus Kamerun und Deutschland dann in Mbalmayo in Tandems gemeinsam Schulprojekte in den Schulen vor Ort durchführen.

Hier geht es zur Ausschreibung in Deutschland: Zweites Infoschreiben 18.05.2018; Steckbrief-Vorlage Bildungsfahrt Oktober 2018

Bildungsfahrt für Pädagoginnen und Pädagogen im März 2018

Im März 2018 fand die zweite Bildungsfahrt von Hamburger Pädagoginnen und Pädagogen nach Kamerun statt.P1040847

Während dieser Bildungsfahrt durch Kamerun besuchten wir insgesamt elf Qualifizierungsseminare für Juniormultiplikatoren in Douala, Yaoundé und Ebolowa.

Nach einer zweieinhalbjährigen Seminarausbildung, initiiert durch den Kameruner Verein EduNeC sowie mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Yaoundé, dem Kameruner Erziehungsministerium sowie durch Seminarleitungen des Landesinstituts in Hamburg stellten diese Zertifizierungsseminare die Praxisprüfungen der Juniormultiplikatoren dar. Juniormultiplikatoren assistieren den kamerunischen Qualifizierungsinspektoren bei der Ausbildung von Lehrkräften, indem sie Lehrerfortbildungen durchführen.

Die 30-40 Teilnehmenden der Zertifizierungsseminare waren neben den deutschen Bildungsfahrtlern kamerunische Deutschlehrkräfte, die eine Didaktikfortbildung erhielten.

Insgesamt enthielten die Zertifizierungsseminare ein mannigfaches Methodenangebot -konzipiert mit aktuellen didaktischen Ansätzen.

Eindrucksvoll waren die vielen kreativen Angebote, die 20180307_104207durch Singen, Tanzen, Klatschen, Spielen und Lachen zum Lernen einluden. Selbst Tage nach den Seminaren begleiteten die Lieder, Rhythmen und Klatschübungen die Ausflüge und Abende der Bildungsfahrtler, was eindeutig einen Verankerungscharakter und den Spaß bei der Vermittlung in den Seminaren zeigte.  Aktivierende Warming-ups dienten zum Kennenlernen der Seminargruppe und zur Verknüpfung eigener Assoziationen mit dem Seminarthema.

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Besonders interessant war die methodische Herausforderung, mit Klassengrößen bis zu 120 Schülerinnen und Schülern umzugehen und die kreativen Lösungsansätze, die die Juniormultiplikatoren den Teilnehmenden vorstellten. Dabei wurden die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv und mit viel Freude in gemischten Gruppen erarbeitet.

Nach erlebnisreichen und vielfältigen Seminarerfahrungen stellten wir fest, dass wir voller Inspiration und reich an methodischen Ideen nach Deutschland zurückkehrten. Sehr bereichernd war dabei, gleichen didaktischen Grundgedanken mit völlig unterschiedlichen Erfahrungswelten und strukturellen Gegebenheiten begegnen zu können.

 

von Martin und Roxanne